10. Mai 2022

5 Tipps für einen ergonomischen und produktiven Arbeitsalltag im Lager

Noch immer zeichnet ein Fachkräftemangel den deutschen Arbeitsmarkt: Zahlreiche Unternehmen kämpfen mit sinkenden Bewerberzahlen. Diese Entwicklung macht auch vor der Logistik nicht Halt, in der die körperlich anstrengende Arbeit Mitarbeiter physisch und psychisch belastet. Welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen können, um ihrem Personal im Lager den Arbeitsalltag so angenehm wie möglich zu gestalten, erklären wir in diesem Blogbeitrag.

Dass der Fachkräftemangel nach wie vor wächst, zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Demzufolge steigt die Anzahl der Arbeitsplätze kontinuierlich, während sich die Zahl der verfügbaren Fachkräfte verringert. Vor allem in der Intralogistik kann die Arbeit belastend sein. Zu den Hauptaufgaben im Lager gehört die Kommissionierung: Unter Zeitdruck müssen Waren für die Kunden oder eine Produktion zusammengestellt, für den rechtzeitigen Versand vorbereitet und die dafür notwendigen Informationen erfasst werden. Diese Prozesse sind für einen reibungslosen Material- und Warenfluss unabdingbar, stellen jedoch im Umkehrschluss hohe physische und psychologische Anforderungen an die Kommissionierer. Um trotz des Fachkräftemangels handlungsfähig zu sein, ist es für Unternehmen empfehlenswert, die Arbeitsprozesse ergonomischer und ansprechender zu gestalten. Nur so können sie ihre Mitarbeiter binden und sind attraktiv für neue Bewerber.

Maßnahmen für eine angenehme Lageratmosphäre

Unterstützung bei der täglichen Arbeit ist das Kernelement einer guten Lageratmosphäre. Dabei helfen einfache, aber gewinnbringende Maßnahmen und die Implementierung eines geeigneten Assistenzsystems. Fünf konkrete Tipps, mit denen Unternehmen ihre Mitarbeiter im Lager glücklich machen, haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt:

  1. Eine sinnvolle Verteilung der Waren im Lager

Ergonomie im Lager kann bereits durch eine sinnige Verteilung der Waren erreicht werden: Generell gliedert sich ein Regal in Bück-, Greif-, Sicht- und die Reckzone. Eine intelligente Zuweisung der Produkte auf diese Regalzonen verhindert beispielsweise, dass sperrige oder schwere Waren ungünstig gehoben werden müssen. Besonders häufig bestellte Produkte sollten demnach in der Greifzone Platz finden, damit die Picker sie ergonomisch aus dem Regal entnehmen können.

  1. Mit Softwarelösungen die Infrastruktur im Lager optimieren

Anhand von Prozessdaten lässt sich die Infrastruktur im Lager optimieren. Ein Beispiel dafür ist das Picavi Cockpit. Mithilfe des Analytics-Features können die bei der Kommissionierung entstehenden Prozessdaten genutzt werden, um die Infrastruktur und die Anordnung der Waren im Lager zu optimieren. Dazu zählen neben kundenspezifische KPIs auch Bewegungsdaten, die mit Hilfe von eingebauten Sensoren in der Datenbrille erfasst und ausgewertet werden.

  1. Mehr Abwechslung im Lageralltag

Die Monotonie der Bewegungsabläufe ist ein großes gesundheitliches Risiko. Wer sich den ganzen Tag nach Ware bückt, wird stärkere Belastungen im Rücken zu spüren bekommen. Wer lange Laufwege absolviert, klagt über schmerzende Gelenke. Und wer vollständig im Sitzen arbeitet, hat es früher oder später ebenfalls mit körperlichen Beschwerden zu tun. Hier kann eine bessere Aufgabenverteilung erste Abhilfe schaffen: Absolviert ein Mitarbeiter beispielsweise einen Drei-Kilometer-Laufweg, könnte er dann auf einen Arbeitsplatz zugeteilt werden, an dem er eine sitzende Tätigkeit durchführt. Daher sollten die Mitarbeiter durch die verschiedenen Stationen rotieren. Dadurch wird ihnen ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag bei gleichzeitig niedrigerer physischer Belastung ermöglicht.

  1. Assistenzsysteme einsetzen

Im Rahmen der Digitalisierung entstehen immer neue Formen der Zusammenarbeit von Menschen und technischen Systemen.  Ein Beispiel dafür ist Pick-by-Vision von Picavi mit seinem intuitiven User-Interface. Dabei ist die Mensch-Technik-Schnittstelle so gestaltet, dass alle arbeitsrelevanten Informationen benutzerfreundlich aufbereitet werden. So wird der Mitarbeiter optimal unterstützt und kognitiv entlastet.

  1. Gamification-Ansatz einbinden

Für Unternehmen ist es entscheidend, die Motivation und die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen langfristig aufrecht zu erhalten.  Ein gutes Betriebsklima, Spaß und Anerkennung haben darauf zentralen Einfluss – insbesondere im Bereich der manuellen Tätigkeiten. Der Gamification-Ansatz ist ein innovatives Anreizsystem, der die Motivation auf spielerische Art und Weise steigert. Integrieren lässt er sich beispielsweise über das User-Interface der Pick-by-Vision-Lösung.

Sie wollen das Arbeitsumfeld für Ihre Mitarbeiter attraktiver gestalten? Lesen Sie jetzt den Picavi Vision-Guide „Kognitive Ergonomie“ und erfahren Sie, wie Sie Ihr Lagerpersonal glücklich machen.

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