Bedenkenloser Datenbrillen-Einsatz

By November 17, 2017Allgemein

Oft kommt die Frage auf: „Wie sieht es eigentlich mit der Strahlung der Datenbrille aus?“ Denn eine Datenübertragung per WLAN oder Bluetooth geschieht nicht durch Zauberhand. In diesem Headstarter räumen wir mit Vorurteilen und Bedenken auf!

Fachleute unterscheiden zwischen ionisierender Strahlung und nicht-ionisierender Strahlung, zu der unter anderem jene Strahlung gezählt wird, die durch Handys und WLANs entsteht. Ob und inwiefern von beiden Strahlungsarten eine Gefahr ausgeht, bewerten Behörden und Institutionen. In Deutschland befasst sich das Bundesamt für Strahlenschutz, auf internationaler Ebene die Kommission ICNIRP mit diesem Thema.

Die ICNIRP empfiehlt seit 1998 einen Grenzwert zum Schutz vor dieser Strahlung, wie viele andere Länder auch ist Deutschland dieser Empfehlung gefolgt. Wissenschaftlich nachgewiesen ist bisher nur, dass hochfrequente Strahlung von Handys und WLANs das Gewebe erwärmen kann – weitere Wirkungen sind nicht belegt.
Der ICNIRP zufolge ist eine zeitweilige Erwärmung um bis zu ein Grad gesundheitlich unbedenklich, weil sie im Bereich normaler physiologischer Schwankungen bleibt – treibt man Sport oder nimmt ein heißes Getränk zu sich, kann sich das Gewebe auch zeitweise erwärmen.

Wie der Körper die Strahlung aufnimmt und die aufgenommene Energie verarbeitetet, wird durch die spezifische Absorptionsrate (SAR) beschrieben: die aufgenommene Leistung (Watt) pro Kilogramm Körpermasse (W/kg). Zu einer Erhöhung der Körperkern-
temperatur um ein Grad kommt es, wenn hochfrequente Strahlung etwa 30 Minuten lang mit einem SAR-Wert von 4 W/kg auf den ganzen Körper einwirkt.

Vorsorglich legte die ICNIRP einen Puffer fest und empfiehlt einen SAR-Grenzwert von 2 W/kg gemittelt für einzelne Körperteile wie den Kopf und den Rumpf – die FCC in den USA z. B. legt zurzeit 1,6 W/kg als Grenzwert fest.

Laut Herstellerangaben unterschreiten, die von uns eingesetzten Datenbrillen, den von der ICNIRP empfohlenen maximalen SAR-Wert von 2 W/kg deutlich. Relevant für die Messung der SAR-Werte einer Datenbrille ist die Norm EN 62209-1 (Anwendungsfall „Telefonieren mit dem Handy am Ohr“), die genau festgelegte standardisierte Verfahren vorgibt. Daher sind die Werte des jeweiligen Anwendungsfalls üblicherweise miteinander vergleichbar.

Gemäß heutigem Kenntnisstand und aufgrund vorhandener Expositionsmessungen ist die durch drahtlose Netzwerke erzeugte hochfrequente Strahlung zu schwach, um durch Absorption über eine Erhöhung der Temperatur nachweisbare, akute gesundheitliche Wirkungen auslösen zu können. Datenbrillen können also, basierend auf diesen Ergebnissen, bedenkenlos in den Arbeitsalltag integriert werden.

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