21. Januar 2022

Pick-by-Vision im AutoStore-Lager

Mit ihrer hohen Lagerdichte hat sich die AutoStore-Technologie in den vergangenen Jahren vielerorts als State-of-the-Art-Lösung etabliert. Insbesondere bei der Kleinteilelagerung erweist sich die robotergestützte Lagerlösung nicht nur als platzsparend, sondern auch als hocheffizient. Obwohl AutoStore auf einen hohen Automatisierungsgrad setzt, ist der Mensch als Kommissionierer nicht wegzudenken. Warum das so ist, und wie Unternehmen ihre Mitarbeiter an der Kommissionierstation mit Pick-by-Vision von Picavi unterstützen können, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Pick-by-Vision im AutoStore-Lager

Das Versprechen der AutoStore-Lösung

AutoStore ist eine ursprünglich aus Norwegen stammende Lagertechnologie, die speziell für den Einsatz als automatisches Kleinteilelager entwickelt wurde. Vor allem Anwender mit einer großen Anzahl an Stock-Keeping-Units und Kleinteilen setzen immer häufiger auf das System. Ein AutoStore-Lager besteht aus modular aufgebauten Behältern, die in einer Aluminium-Konstruktion übereinandergestapelt und von Robotern zur jeweiligen Kommissionierstation transportiert werden. Schnelldrehende Ware wird in der Regel in einem der oberen Behälter gelagert, während Langsamdreher im Behälterstapel immer weiter nach unten rutschen. So wird sichergestellt, dass die häufiger benötigte Ware so schnell wie möglich zum Kommissionierarbeitsplatz gelangt.

Auto-Store-Systeme setzen auf eine klassische Ware-zur-Person-Kommissionierung. Die Arbeitsplätze der Picker, sogenannte Ports, können dazu beliebig an den Seiten des AutoStore-Lagers installiert werden. An den Ports erfolgt die automatische Bereitstellung der Behälter mit der richtigen Ware. Der Kommissionierer entnimmt diese in der benötigten Menge, anschließend wird der Behälter vom Roboter wieder aufgenommen und im System eingelagert.

Mensch bleibt bei der Kommissionierung unverzichtbar

Insbesondere aufgrund der hohen Variantenvielfalt und der häufig großen Sortimentsbreite ist der Mensch bei der Kommissionierung im AutoStore-Lager nach wie vor unverzichtbar. Gleichzeitig ist er aber in dem Gesamtsystem eine nicht zu unterschätzende Fehlerquelle. In der Praxis kann ein einziger AutoStore-Behälter bis zu 32 Fächer mit unterschiedlichen Produkten enthalten. Um immer die richtige Ware in der richtigen Menge zu kommissionieren und die Änderungen im Bestand softwareseitig auch zu übernehmen, sind Assistenzsysteme für den Mitarbeiter am Port unverzichtbar – und hier kommt Picavi Pick-by-Vision ins Spiel.

Im Gegensatz zu anderen Kommissioniermethoden ermöglicht Pick-by-Vision von Picavi mit dem Hands-free-Prinzip eine deutlich effizientere Arbeitsweise. Beim Nutzen eines Handscanners muss dieser beispielsweise für das Handling der Ware weggelegt und anschließend wieder neu aufgenommen werden – ein wenig ergonomischer und nicht effizienter Vorgang, der mit Picavi Pick-by-Vision deutlich vereinfacht wird. Darüber hinaus verschafft die eindeutige Visualisierung über das User-Interface, auf der Datenbrille, Anwendern Sicherheit und eine Zeitersparnis im Pickprozess.

Mit dieser effizienten Arbeitsweise werden stetig neue Pick-Rekorde aufgestellt. Kommissionierer erzielen mit Hilfe der Visualisierung von Picavi dabei eine Steigerung der Picks von bis zu 65%.

 

Wie Pick-by-Vision die AutoStore-Lager komplettiert

Pick-by-Vision von Picavi ermöglicht eine intuitive Kommissionierung im AutoStore-Lager: Über das eingesetzte Warenwirtschaftssystem erhält die Picavi-Software alle notwendigen Informationen über den inneren Aufbau und den Inhalt der Box. Die Software visualisiert anschließend auf der Datenbrille den nächsten Kommissionierauftrag für den Mitarbeiter im Lager. Der Pickprozess selbst wird dabei in drei Schritte unterteilt:

  1. Nachdem das AutoStore-System den korrekten Behälter an die Arbeitsstation geliefert hat, wird dem Werker auf der Datenbrille angezeigt, aus welchem Behälterfach er Ware entnehmen soll.
  2. Danach wird die Anzahl des zu pickenden Produktes über eine Bestätigungseinheit abgefragt.
  3. Abschließend wird die Zielbox gescannt, in die der Kommissionierer das Produkt übergibt.

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