10. Februar 2021

Wie Logistiker die größte Retourenwelle aller Zeiten meistern

Ein neues Parfüm, ein weihnachtlicher Pullover oder Technik für das Smart Home – 70 Prozent der Verbraucher haben 2020 online Weihnachtsgeschenke gekauft.

Laut einer Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gestiegen. Ein Drittel der Befragten gab sogar an, alle Geschenke im Internet bestellt zu haben. Ein Kraftakt für die Logistik, den die Branche auch in diesem besonderen Jahr der Coronapandemie eindrucksvoll gemeistert hat.

Retourenwelle erfolgreich meistern.

Doch die nächste Prüfung läuft bereits seit Jahresbeginn. Denn wenn das Parfüm nicht wie beschrieben nach Vanille und Sandelholz riecht oder der bestellte Pullover in L doch nicht perfekt sitzt, wird die Ware in den meisten Fällen ganz bequem wieder zurückgeschickt. Was früher bedeutete, mit dem Kassenbon ins Geschäft zu gehen, verlagert sich nun ebenfalls in die Welt des Onlinehandels. Die Quote der Rückgabe von Artikeln im Netz ist ungebrochen hoch: Laut Zahlen der Forschungsgruppe Retourenmanagement wird im Durchschnitt jedes sechste Produkt retourniert. Anders als im Geschäft bekommen Verbraucher vor der Kaufentscheidung keinen umfassenden realen Eindruck von den Produkten. Erst beim Auspacken ist ersichtlich, wie etwa Größen ausfallen, Farben im natürlichen Licht aussehen oder Düfte tatsächlich riechen. Die Retourenzahl wird im Weihnachtsgeschäft noch dadurch erhöht, dass Geschenke auch dem Beschenkten gefallen müssen. Ein immer noch häufiger Grund für Retouren sind daneben fehlerhafte Picks. So kommen Produkte beispielsweise in der falschen Farbe oder in der falschen Größe beim Kunden an – und werden umgehend wieder zurückgesendet.

Grafik, die anzeigt, dass die Umsätze im eCommerce um 24% gestiegen sind

Logistiker am Limit

Die Retoure ist einer der komplexesten Prozesse der Intralogistik. Und nach dem von der Coronapandemie geprägten starken Weihnachtsgeschäft im E-Commerce stehen viele Logistiker aktuell vor der größten Retourenwelle aller Zeiten. Im vierten Quartal 2020 sind die Onlineumsätze laut einer Verbraucherstudie des BEVH um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Entsprechend mitgewachsen ist auch die Zahl der Retouren. Die Retourenwelle ist für Logistiker mit viel Zeit und Arbeit verbunden. Welche Kosten eine Reklamation verursacht, ist dabei von verschiedenen Faktoren abhängig.

Ausschlaggebend sind laut einer Befragung des EHI Retail Institute nicht nur Porto und Transportkosten, sondern vor allem die Sichtung, Identifikation und Prüfung der Artikel. Dabei handelt es sich keineswegs um eine einfache Aufgabe. Waren müssen auf ihren möglichen Wiederverkaufswert geprüft, sortiert und an den richtigen Ort im Lager gebracht werden. Umso wichtiger ist es, dabei fehlerfrei und effektiv zu arbeiten. Denn bei Fehlern kann die wieder eingehende Ware das zuvor etablierte Lagersystem durcheinanderbringen.

Kommissioniersysteme sind wichtig für die Retoure

Einen großen Mehrwert beim Umgang mit Retouren schaffen leistungsstarke Kommissioniersysteme wie Pick-by-Vision. Das sind die fünf größten Vorteile, die Pick-by-Vision beim Retourenhandling bringt.

1

Retouren werden minimiert

Mit Pick-by-Vision können Anwender die Fehlerquote bei der Kommissionierung auf ein Minimum reduzieren. So wird die Zahl der Retouren aufgrund von falsch gelieferten Artikeln bereits proaktiv niedrig gehalten.

2

Hände frei für den Kernprozess

Der in der Pick-by-Vision-Technologie tief verwurzelte Hands-free-Ansatz hilft auch bei der Retoure. Die Mitarbeiter haben beide Hände frei und können die einzelnen Aufgaben wie das Auspacken sowie die Prüfung der Ware unkompliziert und schnell ausführen.

3

Alle Arbeitsanweisungen immer im Blick

Über die Display-Anzeige auf den Smart Glasses weiß jeder Mitarbeiter stets, welchen Arbeitsschritt er als Nächstes zu erledigen hat. Individuelle Prozessabläufe können leicht integriert werden. Auch Fehler bei der Wiedereinlagerung der Artikel werden so minimiert.

4

Retouren schneller bearbeiten

Die Zeitersparnisse beim Kommissionieren mit Picavi liegen bei bis zu 30 Prozent. Die Zeit zur Einarbeitung der Mitarbeiter in die Nutzung der Smart Glasses beträgt durchschnittlich lediglich 15 Minuten. Diese erheblichen Produktivitätssteigerungen erhöhen auch die Effizienz beim Retourenhandling.

5

Ergonomie für die Mitarbeiter

Pick-by-Vision überzeugt und motiviert die Mitarbeiter. Das System überzeugt mit einem hohen Tragekomfort und einem benutzerfreundlichen, intuitiven User-Interface. Zahlreiche Anwendungsfälle aus dem Retourenhandling und der Kommissionierung zeigen, dass die Mitarbeiter sehr gerne mit Pick-by-Vision arbeiten.

Lassen Sie uns die Retourenwelle gemeinsam meistern!

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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